Rang zwei am Dolomitenlauf

27. Januar 2012

Die Premiere im Landistanzzirkus ist geglückt, trotz erschwerenden Umständen in der Vorbereitung. In den vergangenen vier Wochen diktierten Termine bei Osteopathin, Chriopraktor und Physiotherapeutin meinen Alltag, um mit den jeweiligen Behandlungen meine Rückenverletzung in den Griff zu bekommen. Das Training gestaltete sich zeitweilen eher wie Bewegungstherapie. Entsprechend nervös und unsicher stand ich heute morgen am Start meines ersten FIS Marathoncups der Saison in Obertilliach.

Der Startschuss kam einer kleinen Erlösung gleich. Ich merkte schnell, dass sowohl mein Material als auch meine Verfassung heute ganz okay waren. So lief ich während den ersten 25km in einer aus sieben Frauen bestehenden Gruppe- eine etwas ungewohnte, wenn auch schöne Konstellation in einem Langdistanzrennen. Nach einer Tempoverschärfung etwa 15 km vor dem Ziel konnte ich mich von meinen Verfolgerinnen lösen und befand mich nun auf der Jagd nach Valentina Shevchenko, welche sich bereits kurz nach dem Start absetzten konnte. Die Lücke zur Ukrainerin erwies sich als zu gross, doch mit meinem zweiten Rang vor zwei weiteren Schweizerinnen (3. Selina Gasparin, 4. Natascia Leonardi)  war ich sehr zufrieden.

Comeback am Planoiras

27. Januar 2012

Nach einer kurzen Zwangspause bedingt durch Probleme im Rücken habe ich mich heute an den Start des Planoiras gewagt. Bei klirrender Kälte, doch traumhaft schönem Winterwetter und perfekten Schneeverhältnissen hat sich mit dem Rennen auf der Lenzerheide eine gute Gelegenheit zum Wiedereinstieg geboten. Nach 25 abwechslungsreichen Kilometern habe ich die Ziellinie als erste Frau überquert. Zudem hab ich etwas Erfahrung im ‘Skaten im Männerfeld’ gesammelt, über welche ich möglicherweise am kommenden Sonntag beim Dolomitenlauf, dem FIS Marathon Cup im Österreichischen Obertilliach, froh sein werde.

 Foto: nordic-online