Was bisher geschah…

24. Juli 2014

stelvio von obenZur Beruhigung vorweg: Meine Untätigkeit im Verfassen von Beiträgen korreliert weder mit der Motivation im Training noch mit dem Bestreben, mich nach bestem Wissen und Gewissen auf die kommende Saison vorzubereiten. So verbrachte ich im Juni immer mal wieder einige Tage auf dem Stilfserjoch, wo auf den Überbleibseln des vergangenen Winters einmal mehr eine super Loipe präpariert wurde. Für mich eine willkommene und sehr einfache Möglichkeit, das Sommertraining mit einigen Einheiten auf Skis aufzulockern, an spezifischen Dingen zu arbeiten und nebenbei die positiven Effekte der Höhenluft auf 2700 müM zu nutzen.

Weiter sorgten die Teilnahmen an verschiedenen Sommerwettkämpfen für Abwechslung und Vergnügen. Bei den Bergläufen aufs Lenzerheider Rothorn und aufs Stanserhorn war für mich- ganz nach den Olympischen Grundsätzen- dabei sein wichtiger als gewinnen- die zwei Siege nahm ich dennoch gerne mit. Vergangenes Wochenende standen mit dem Cologna-Day und dem Mapei-Day zwei Rollski-Rennen an. Bei ersterem habe ich inzwischen etwas Routine, konnte die Strecke gut einteilen und vor zwei Schwedinnen des IFK Mora gewinnen. Tags darauf wartete mit 21km und 1500 Hm von Bormio auf den Stelviopass eine wahre Kraftprobe. Ich entschied mich für die klassische Technik und konnte nach anfänglichem Rückstand zu den führenden Russinnen aufschliessen und am Ende sicher als erste Frau oben ankommen. Abschliessend einige Bilder zur Illustration des bisherigen Trainingsjahres, welches kommende Woche mit dem Team Coop Trainingslager in Torsby (Schweden) seine Fortsetzung findet.