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Januar 2010
    Happy New Year

Zum Jahreswechsel und über Weihnachten wählte ich in diesem Jahr einen etwas anderen Weg als auch schon. Da ich mich zuletzt nicht in Top-Verfassung und wenig bereit für grosse Taten gefühlt habe, entschied ich mich für zwei Wochen Aufbautraining zu Hause, anstelle von gorssen Reisen und Wettkämpfen. Zwischendurch genehmigte ich mir einen kurzen Abstecher nach Campra, an den Swiss Cup, um etwas Moral zu tanken. Weiter gehts dann am nächsten Wochenende mit meinem ersten COC in dieser Saison in Deutschland. Nun wünsche ich allen ein erfolgreiches, zufriedenens und mit Highlights gespicktes 2010.

November 2009
    Saisonstart

Letztes Wochenende bin ich zum Saisonauftakt in Beitostölen meinen ersten Wettkampf der Sasion gelaufen. Leider ist diese Mission nicht ganz wunschgemäss verlaufen. Ich musste schnell einsehen, dass meine Vorbereitung noch nicht ausreichte, um auf diesem Niveau mitlaufen zu können. Nun bin ich in Kuusamo, Finnland, wo am Wochenende die nächsten Rennen anstehen. In der Zwischenzeit nutze ich die hervorragenden Schneeverhältnisse hier oben für einige gute Trainings auf Schnee.

Oktober 2009
    So schön ist Langlaufen

Seit einer Woche trainieren wir bei traumhaften Bedingungen auf dem Schnalstaler Gletscher. Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, Sonnenschein und frischer Pulverschnee erfreuen uns Tag für Tag. Nach viel Trockentraining über den Sommer und Herbst auf Rollski, zu Fuss oder auf dem Velo fühlen sich die ersten Schneekilometer draussen richtig gut an. Zusammen mit anderen Topathleten drehen wir jeweils morgens unsere Runden auf dem Gletscher und arbeiten am Nachmittag unten im Tal an Schnelligkeit und Tempohärte und Kraft. Die ersten Wettkämpfe kommen ja schon bald...

Februar 2009
    Are No News Good News?

In meinem Fall muss ich diese Frage leider mit Nein beantworten. Anstatt zum Saisonhöhepunkt aktiv und in Topform zu sein, sitze ich zu Hause vor TV und liveticker und fiebere mit. Moment, die Nr. 30 ist gerade im Bild und ich muss Daumendrücken...

Infolge so toller Schweizer Leistungen und super Spannung bis zum Schluss, musste ich meine Schreibereien unterbrechen. Aber nun bin ich zurück und versuche, mein momentanes Problem zu erklären. Nachdem ich nun seit einem guten Monat wegen dauernder Müdigkeit und muskulären Problemen nur reduziert trainieren konnte und ein enttäuschendes Rennergebnis nach dem anderen ablieferte, merkte ich, dass weiteres Augen schliessen und alles Gutreden mich nicht weiter bringt. Doch was tun? Laborwerte sind okay, von Erkältungen oder sonstigen Infekten bin ich befreit und doch kaum in der Lage eine Wettkampfstrecke auch nur abzulaufen... So schlecht hab ich mich noch nicht mal im Frühling bei Trainingsbeginn gefühlt. Durch Zufall bekam ich den Hinweis auf eine neuartige und zukunftsträchtige Diagnostik-Methode, mit welcher die individuelle körperliche Leistungsfähikeit und Stressverträglichkeit bestimmt werden kann. Fazit nach meiner Messung: sehr schlechte Werte unter Belastung und Überlastungssyndrom.

Januar 2009
    1. Rang Surselva Marathon

Der Wettkampf hat viel Spass gemacht. Herzlichen Dank all jenen, die mich an der Strecke unterstützt und angefeuert haben.

 
November 2008
    Skandinavien-Trip

Part III: Weltcupstart Gällivare (SWE)

Nördlich des Polarkreises, wo man die paar Stunden Licht pro Tag noch geniessen muss, sind wir vergangenes Wochenende in den Weltcupwinter gestartet. Für mich resultierte ein 40. Rang über 10 km skating. Zusammenfassend kann ich sagen: Start verschlafen, danach ganz gutes Gefühl doch leider kam die Ziellinie viel zu schnell...

Tags darauf in der Staffel lief ich den 3. Abschnitt. Leider erwischten wir nicht alle unseren besten Tag. Die für eine WM Quali geforderte Top 8 Klassierung verpassten wir knapp und wurden 10. Mit meiner Leistung war ich aber ganz zufrieden. Nun freue ich mich auf die ersten klassisch Rennen am nächsten Wochenende in Kuusamo.

Part II: Erste internationale Vergleiche

Aus einer kleinen Anzahl Wettkämpfe, welche jeweils am Wochenende vor dem Weltcupstart in NOR/SWE/FIN stattfinden gilt es ein Angebot herauszupicken und in die Saisonplanung miteinzubeziehen. Wir wählten, wie schon erwähnt, Norwegen mit Beitostölen. Für mich geht es hauptsächlich darum, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten des schnellen Langlaufens wiederzufinden und das ganze im Wettkampfambiente zu erproben.

Ich startete über 10 km Skating und 5 km Klassisch. Am Ende schauten für mich zwei neunte Ränge heraus. Gewonnen wurden beide Rennen von Marit Björgen.

Part I: Wo bleibt der Winter?

In Sjusjoen, Norwegen, wo wir seit ein paar Tagen zusammen mit etwa 1000 Norwegern auf 3,3 km Kunstschnee unsere Runden drehen wechseln sich Regen und Schneefall ab. Trotzdem ist die Schneeunterlage recht gut und die Topografie der Runde sehr abwechsungsreich und fordernd. Ausserdem schreiben wir erst November und in zwei Wochen geht's mit dem ersten Weltcup in Gällivare los, so dass wir alle froh um einige Schneekilometer sind. Ansprüche gibt's da keine, denn profitieren können wir ganz gut und Spass machts allemal.

 
26. Juli 2008
    Swiss Alpine K21

Was sich im letzten Jahr bewährt hat, will ich selbstverständlich im gleichen Stil weiterführen. So startete ich am Samstag an dem zum zweiten Mal stattfindenden Halbmarathon von der Sunnibergbrücke in Klosters ins Davoser Sportzentrum. Die Ausgangslage war eine leicht andere. Im letzten Jahr haben Seraina Mischol und ich, für uns eher überraschend, all unsere Mitläuferinnen hinter uns lassen können. Bei der Neuauflage waren wir gespannt, ob uns dieses Unterfangen noch einmal gelingen kann.

Mit 950 Startenden mauserte sich der Halbmarathon zum beliebtesten Event unter den verschiedenen Läufen im Rahmen des Swiss Alpine Marathons hoch. Trotzdem konnte ich als erste Frau in Davos einlaufen und nur 40 Sekunden hinter mir folgte Seraina- unser Doppeltriumph war also erneut geglückt. Die Konkurrenz bei den Herren war indes etwas härter, sodass Dario vierter und Toni sechster wurde.

Der Wettkampf hat wiederum extrem viel Spass gemacht. Herzlichen Dank all jenen, welche mich an der Strecke unterstützt und angefeuert haben.


   
20. Juli 2008
    Gara Rollski San Bernardino

Eigentlich wären Rollskirennen die perfekten Sommerwettkämpfe für uns Langläufer, nur leider sind sie in der Schweiz eher rar. So war es für mich selbstverständlich, an der heute im Misox stattfindenden Veranstaltung dabei zu sein.

Bereits kurz nach dem Start in Pian San Giaccomo begann die rund sieben Kilometer lange Strecke anzusteigen. Da das Frauenfeld klein war, musste ich mein eigenes Rennen laufen. Zusammen mit dem drittplatzierten der Herrenkategorie kämpfte ich mich die vielen Kurven nach San Bernardino hoch und erreichte das Ziel als erste. Weit vor uns lieferten sich Gion Andrea Bundi und Toni Livers ein Duell um Platz eins bei den Männern, bei welchem Toni am Schluss über mehr Reserven verfügte.

Es wäre schön, wenn im nächsten Jahr an dieser mit viel Charme organisierten Veranstaltung einige Spitzenläufer mehr und so noch spannendere Duelle zu sehen wären.

Ich werde nun nach zehn intensiven und umfangreichen Trainingstagen in Livigno eine ruhigere Phase einschieben. Bereits am Samstag möchte ich dann versuchen, am im Rahmen des Swiss Alpine Marathons stattfindenden Halbmarathon von Kosters nach Davos meinen Vorjahressieg zu verteidigen.

 
12./13. Januar 2008
    Continentalcup Klosters

 
15./16. Dezember 2007
    COC St. Ulrich am Pillersee

Am letzen Wochenende konnte ich mich zum ersten Mal in dieser Saison im Continental Cup messen. Im österreichischen St. Ulrich wurden bei frostigen Temperaturen zwei Wettkämpfe ausgetragen. Am Samstag über 5 km skating schaute für mich, hinter der normalerweise im Weltcup laufenden Ukrainerin Valentina Shevtchenko, der zweite Rang heraus. Dritte wurde die Österreicherin Katerina Smutna.

Am Sonntag wurden die 10 km im Massenstart gelaufen. Nach einem schlechten Start konnte ich mich schnell in der Verfolgerinnengruppe von Shevtchenko positionieren, in welcher ich bis am Schluss gut mitlaufen konnte. Auf der Zielgeraden war Smutna noch etwas stärker und ich wurde dritte.

Da ja die Ukraine nicht zu den COC Ländern gehört, bin ich in jener Wertung immer noch ein Platz weiter vorne klassiert. Mit den Resultaten des Wochenendes bin ich also ganz zufrieden.

 
8./9. Dezember 2007
    Weltcup Davos: Rang 6 an der Frauenstaffel 4 x 5 km

(amw) Mit einem hervorragenden Platz 6 war das Quartett Seraina Mischol, Laurence Rochat, Silvana Bucher und Seraina Boner so gut klassiert, wie nie mehr eine Frauenstaffel seit der Olympiade in Salt Lake City 2002, wo sie Bronze holte. Bravo!

Schlussspurt von Seraina

Bericht in der "Südostschweiz" vom 13.12.07

 
Juli 2007
    Sieg am K21 des SAM

Nach vielen Trainingsstunden und Trainingskursen mit dem Team sowohl auf Schnee in Les Diablerets als auch auf Rollski in Oberhof (De) stand gestern mein erster richtiger Formtest auf dem Programm. Dazu nutzte ich den neuen Lauf im Rahmen des Swiss Alpine Marathons. Dieser wurde in Klosters auf der Sunnibergbrücke gestartet und führte wie alle Läufe nach Davos ins Sportzentrum. Der K21 war mein erster Fusslaufwettkampf über die Halbmarathon Distanz und einige Höhenmeter mussten auch noch überwunden werden. Deshalb startete ich mit etwas Respekt, merkte jedoch schnell, dass sich meine Beine gut anfühlten. Etwa bei Rennhälfte versuchte ich mich aus der Damenspitzengruppe, bestehend aus Jasmin Nunige und Seraina Mischol, zu lösen. Dieses Unterfangen gelang mir auf Anhieb. Im Ziel durfte ich mich vor Seraina und Jasmin als erste Siegerin des K21 feiern lassen.

Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden und den Lauf kann ich auch nur weiterempfehlen. Auf der coupierten und sehr abwechslungsreichen Strecke machte das Laufen richtig Spass.

 
März 2007
    Schweizermeisterschaften Steg

Zum Abschluss der Saison stand am letzen Wochenende der zweite Teil der Schweizermeisterschaften mit den Langdistanz- Rennen und der Staffel an. Für mich hiess dies, am Samstag 30 km klassisch und am Sonntag den zweiten Abschnitt der Staffel für den SC Klosters zu laufen.

Der 30er wurde im Massenstart gestartet und schon bald bildete sich eine Spitzengruppe mit Seraina Mischol, Ursina Badilatti und mir. Wir konnten das Rennen von der Spitze weg kontrollieren, ohne voll am Limit zu laufen. Nach 20 km verschärften dann Seraina und ich das Tempo etwas und wir konnten uns von Ursina absetzen. Als dann Seraina eine halbe Runde vor Schluss erneut angriff, musste ich sie ziehen lassen und konnte als zweite über die Ziellinie laufen.



In der Staffel, zu der wir in der Formation Andrea Senteler Start, ich zwei und Seraina Gruber Schluss antraten, gingen wir mit Aussenseiterchancen an den Start. Wir wussten, dass in diesem Jahr sehr starke Staffeln am Start waren, doch die müssen ja bekanntlich alle erst mal schnell laufen! Nach dem Startabschnitt kam Andrea als neunte zurück und ich versuchte so viele Läuferinnen als möglich zu überholen und mit einem möglichst grossen Vorsprung auf Seraina zu übergeben. Ersteres gelang mir recht gut, denn ich konnte mich auf Position drei vorarbeiten. Leider jedoch nur mit 15s Vorsprung auf Les Diablerets und so überholte Lucy Pichard Seraina am Schluss noch und wir beendeten das Rennen auf Platz vier.



Februar/März 2007
    WM Sapporo/ Japan

Am 01.03.07 liefen die Schweizer Frauen Seraina Boner, Silvana Bucher, Seraina Mischol und Laurence Rochat in der 4x5km Staffel auf Rang 9.

Interview mit Seraina (unter Beitrag "Sport aktuell")

Januar 2007
  Schweizermeisterschaften Steg

Beim ersten Wettkampf an den Schweizermeisterschaften gewann ich die Bronze Medaille. Schweizermeisterin über 10km in der skating Technik wurde Silvana Bucher, Silber gewann Natascha Leonardi-Cortesi. Morgen werde ich nach Cogne reisen und am Wochenende zwei Continentalcup-Rennen laufen. Letztes Wochenende gelangen mir genau am selben Ort ebenfalls im Rahmen des Continentalcups zwei gute Resultate und ich platzierte mich auf den 2. und 4. Rang. Damit erfüllte ich ein Teil der Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften Ende Februar in Sapporo.

Dezember 2006
    Swiss Cup Campra

Wie zu dieser Zeit üblich traf sich die Schweizer Langlaufelite in Campra zu einem Kräftemessen. In diesem Jahr stand am ersten Tag ein 5 km Skating Rennen an. Verhältnisse und Strecke waren schnell und so versuchte ich von Anfang an ein hohes Tempo zu gehen. Leider gelang mir mein Vorhaben nur teilweise. Ich kam aber immer besser ins Rennen und konnte mir am Ende den dritten Schlussrang hinter Laurence Rochat und Seraina Mischol sichern.

Tags darauf wurde klassisch glaufen und zwar im Massenstart. Da die beiden erstplatzierten vom Vortag nicht mehr am Start waren, wusste ich, dass ich wohl das Rennen mitbestimmen würde. Zusammen mit Ursina Badilatti lief ich ziemlich von Beginn weg an der Spitze des Feldes. Nach einer Tempoverschärfung am zweit letzten Aufstieg konnte ich mich auch von Ursina absetzen und so das Rennen mit 17 Sekunden Vorsprung gewinnen. Auf Platz 3 folgte Lena Picard.

 
Frohe Festtage...

...und herzlichen Dank fürs Interesse an meinem Sporttreiben und herzlichen Dank an Alle, welche mich so nett unterstützen. Zur Zeit habe ich nach einigen Wettkämpfen wieder einen intensiveren Trainingsblock eingeschoben, so dass ich dann für die neuen Herausvorderungen im Neuen Jahr gerüstet bin. Vorher stehen aber noch die Swiss Cup Rennen in Campra am 27./28. Dezember an. Darüber berichte ich später mehr!

November 2006
    Saisonstart in Skandinavien

Da in Mitteleuropa der Schnee noch immer auf sich warten lässt, haben wir uns schon anfangs November entschieden, nach Lappland zu reisen, um zu trainieren. In Saariselkä (Finnland) fanden wir beste Trainingsbedingungen, Schnee und zeitweilen bis -30 Grad vor. Bei teaminternen Testwettkämpfen klassisch und skating konnte ich mich für den dritten Startplatz für die Weltcups in Gällivare (SWE) und Kuusamo (FIN) aufdrängen. Seraina Mischol und Laurence Rochat waren für diese Bewerbe bereits gesetzt.

In Gällivare stand ein 10 km Wettkampf in der freien Technik auf dem Programm. Das Rennen verlief gar nicht nach meinen Vorstellungen und auch die Ergebnisse meiner Kolleginnen warfen Rätsel auf. Am darauf folgenden Tag fand eine Staffel statt und wir wollten uns für die mässigen Leistungen vom Vortag rehabilitieren. Dies gelang zumindest teilweise. Seraina und Laurence starteten gut und auch Ursina und ich (3. Ablösung) konnten uns gegenüber dem Vortag steigern. Leider verpassten wir mit einem 9. Rang die für die WM aufgestellte Qualifikationsrichtline eines 8. Ranges knapp.

Nun folgte Woche 4 meines Skandinavien Abenteuers und das Bedürfnis nach Sonnenlicht machte sich langsam bemerkbar. Immerhin brachte die Weiterreise nach Kuusamo einen Tapetenwechsel. Auch freute ich mich auf den ersten klassisch Wettkampf der Saison. Nach einem harten Kampf mit einem leider zu glatten Ski resultierte ein 56. Platz. Wieder hätte ich mir mehr erhofft und diesmal wäre auch mehr drin gewesen, aber die Saison hat ja eben erst begonnen und es werden noch viele weitere Starts folgen! Wenigstens konnten wir uns über den 11. Rang von Laurence freuen- ihre bisher beste Klassierung im Distazweltcup- bravo!

September 2006
    Mit dem Ziel eine Woche auf Schnee zu trainieren und so das Skigefühl wiederzufinden, reisen wir nach Ramsau (A). Beim ersten Besuch auf dem Dachstein Geltscher sind wir von den winterlichen Verhältnissen und dem vielen Schnee überwältigt. Gute Vorzeichen für eine tolle Woche!

Zwei warme Tage und zwei ‚Tropennächte’ später sind aus dem vielen Schnee viel Wasser und Eis geworden. Die Bedingungen bleiben aber gut und so können wir in beiden Stilarten optimal profitieren. Da die Gletscher meist sehr hoch liegen, geht es darum, ein ruhiges, kontrolliertes Ausdauertempo zu finden. Wichtig zu dieser Jahreszeit ist auch das Techniktraining, welches oben auf der Loipe oder dann am Abend bei der Videoauswertung mit dem Trainer zur Verbesserung des Laufstils beitragen soll.

An den Nachmittagen sind beispielsweise Intervalltrainings zu Fuss oder auf den Rollskis, Krafttraining oder einfach laufen auf der Rollskibahn angesagt. Den Ruhenachmittag nutzen wir für ein spezielles Abenteuer und meistern die verschiedenen Routen des ‚Forest Parks’, einem Hochseilgarten in Ramsau.

Nun werde ich den Rest des Monats in Davos trainieren. In Ramsau die Teams der verschiedenen Nationen (Norwegen, Estland, Finnland uvm.) zu treffen, gibt mir einen zusätzlichen Motivationsschub für viele weiter ‚Trockentrainings’.

     
Juli 2006
    Was im Juli geschah
Trotz Hitzesommer wagen wir es, eine Woche auf dem Gletscher zu planen. Und alle die dabei waren würden mir zustimmen: Wir erlebten eine tolle Woche, mit Sonnenschein und guten bis sehr guten Schneeverhältnissen auf dem Gletscher in Les Diablerets. Klar mussten wir früh aufstehen, da der Schnee doch recht schnell faul und nass wurde, doch dies war nur eine Frage der Einstellung!

Ende Juli: Nach einigen Stützpunktwochen in Davos stand der Swiss- Alpine-Marathon an. An diesem Anlass sind wir Langläufer schon seit Jahren im Teamwettbewerb dabei. Dieses Jahr treten wir in der Besetzung Laurence (Bike), Seraina (Inline), ich (Berglauf), Doris (Kammlauf) und Flurina (Tallauf) an. Da allesamt auf ihrer Teilstrecke persönliche Bestzeiten realisieren, können wir uns mit klarem Vorsprung als Siegerinnen feiern lassen. Für mich ist dieser Anlass und der Berglauf von Bergün auf die Keschhütte ein guter Formtest. Zwei Minuten kann ich mich im Vergleich zum Vorjahr verbessern, folglich bin ich mit meiner momentanen Verfassung zufrieden.

     
Juni 2006
21.   Tour de Velo
Am Dienstag, mit einem Tag Verspätung auf die Marschtabelle, mache auch ich mich auf zum Abenteuer 'Tour de Velo'. Geplant ist eine Woche Trainingskurs, bei welchem wir an drei verschiedenen Orten logieren und die Strecken dazwischen jeweils mit dem Fahrrad zurücklegen.

Mein erstes Ziel heisst Stelvio. Direkt von Davos fahre ich über den Flüela, den Ofen und schliesslich über den Umbrailpass und weiter hoch bis zur Stilfserjochpass-Höhe. Hieroben verweilen wir für zwei Tage. Auf 2800 Metern über Meer liegt, auch wenn im Flachland Hitzetage angekündigt werden, noch genug Schnee, zum Langlaufen. Wir nutzen die wirklich guten Verhältnisse jeweils am Morgen zum Skitraining. Das Langlaufen bei so schön warmen Temperaturen macht richtig Spass!

Doch unsere Velos sollen ja nicht aus der Übung kommen und so führt uns unsere Tour weiter übers Münstertal und Engadin nach St. Moritz. In La Punt machen wir einen kurzen Zwischenhalt um die 'richtigen Tour de Suisse-Fahrer' anzufeuern und so erleben wir die wohl vorentscheidende Aufholjagd von Jan Ulrich hautnah mit.

In St. Moritz verweilen wir einen weiteren Tag und nutzen die guten Trainingsbedingungen im Engadin, bevor es über den Julier zurück nach Davos geht.
Die nächsten paar Wochen bleibe ich nun in Davos/Klosters zum Trainieren und Arbeiten.

 

 

01.
  Erstes Trainingslager in Einsiedeln
Der Start in die neue Saison ist erfolgt. Zeit für mich, mich erstmals persönlich auf meiner Homepage zu Wort zu melden. Ich versuche, laufend aktuelle Informationen über meinen Trainingsalltag niederzuschreiben und hier für euch zugänglich zu machen.
Für dieses Jahr bin ich wieder fürs B-Kader von Swiss-Ski selektioniert worden. Unsere Sommertrainingslager werden zusammen mit dem A-Kader und der Nationalmannschaft stattfinden.

Nach einer Woche Stützpunkttraining in Davos, haben wir uns letzte Woche zum ersten Kurs in Einsiedeln getroffen. Neue Gesichter auf Seiten der Athleten und vor allem auf Seiten der Trainer sollen den Einstieg spannend gestalten! Doch damit nicht genug: Um noch mehr Abwechslung ins Training zu bringen, haben wir uns neben Fusslauf, Rollski, Velo und Krafttraining auch im Skispringen und Rudern versucht.



Mit einem 3000m Lauf auf der Bahn ist auch der erste Formtest gelungen. Meine persönliche Bestzeit zu dieser Jahreszeit habe ich deutlich unterboten.

Für die nächsten Wochen bin ich in Davos, wo ich erstmal den obligaten Frühjahrsmuskelkater auskurieren muss, bevor das Training im Stützpunkt wieder aufgenommen wird. Nächster Kurs wird Mitte Juni die 'Tour de Velo' sein. Routenwahl ist noch immer verdeckt gehalten, doch nachdem wir im letzte Jahr einige Innerschweizer-, Berner- und Walliserpässe kennen gelernt haben, sollen es heuer eher die Bündner Bergstrassen sein.

   
Mai 2006
19.
  In Bern fand die grosse Schlussfeier 'Torino 2006' mit viel Applaus für die Athletinnen und Athleten und einem attraktiven Rahmenprogramm statt.
   

März 2006

19.
  Am 2. Swisscom Cup-Tag siegte Seraina souverän über 10 km klassisch.
18.
  Am Swisscom Cup (Internationales Fis Rennen) im Loetschental belegte Seraina beim Sprint den tollen 2. Platz.
12.
  Seraina wurde gute Fünfte am Engadin Skimarathon!
Es war ein knochenharter, windiger und sehr kalter Lauf. Seraina hatte Probleme mit den Augen, sie sah im Ziel fast nichts mehr.
11.
  Nach dem verpatzten 1. Rennen der Schweizermeisterschaft im Goms ( Rang 6) wurde die Übung abgebrochen des vielen Schnees wegen.
Am letzten Montag jettete Seraina dann nach Falun/Schweden, wo sie am Mittwoch einen Duathlon lief. Auch bei diesem Rennen war das Glück nicht auf ihrer Seite entsprechend auch das ernüchternde Resultat.
Heute ging's ins Engadin um am Prominentenlauf teilzunehmen. Am Sonntag findet bekanntlich der Engadin Skimarathon statt. Hoffen wir, dass Seraina den letztjährigen Erfolg wiederholen kann!
   

Februar 2006

22.
  Bilder aus Pragelato / Torino 2006 !!!
20.
  Seraina ist heute wieder glücklich nach Hause gekommen, mit vielen guten Erinnerungen und schönen Erlebnissen. Morgen beginnt der Alltag wieder mit Arbeiten und Trainieren.
Ob sie am Wochenende den Gomerlauf läuft hat sie noch nicht entschieden, wenn nein, ist der nächste Wettkampf die Schweizermeisterschaft im Goms.
18.
  Die 4x5km Staffel von Pragelato lief heute in der Besetzung Seraina Mischol, Laurence Rochat, Natascia Leonardi Cortesi und Seraina Boner.
Nach einem verheissungsvollen Start lagen die Schweizerinnen bei der ersten Übergabe noch auf dem ausgezeichneten 5.Zwischenrang. Doch danach waren die Gegnerinnen zu stark für unser CH-Quartett.
Als Schlussläuferin lief Seraina ein tolles Rennen und verlor auf die Weltspitze nur knapp eine Minute. Dennoch reichte es am Schluss nur für den enttäuschenden 11. Schlussrang.
>>> Rangliste
16.
  In einem verregneten und schwierigen Rennen klassierte sich Seraina im guten 41. Rang unter 72 Teilnehmerinnen. Nach einem guten Start hatte Sie zwischenzeitlich ihre Schwierigkeiten mit den garstigen Bedingungen, doch im sehr harten Schlussabschnitt konnte Sie nochmals zulegen.

>>> Rangliste
>>> Zusammenfassung SF2   (minimum WinMediaPlayer 7)

Die anderen Schweizerinnen belegen die Ränge 15 (Seraina Mischol) und 25 (Laurence Rochat).
Weiter gehts am Samstag mit der Team-Staffel!
15.
  Seraina wird morgen mit Startnummer 31 an den Start gehen. Das heisst ihre Startzeit wird ca. 10.15 Uhr sein. Viel Glück!
14.
  Ausflug nach Sestriere! Heute Nachmittag feuerte Seraina unsere CH-Männer beim Kombi-Slalom an und konnte anschliessend das olympische Dorf anschauen. Die Motivation für Donnerstag steigt von Tag zu Tag!
13.
  Aufgestellt und gut gelaunt ist Seraina in Pragelato angekommen. Die Strecke für den Donnerstag sei hammerhaft, vorallem die letzten 3,5 km!
11.
  Abreise nach Turin bzw. Pragelato
10.
  Homepage wird aufgeschalten
05.
  Seraina qualifiziert sich anlässlich des Davoser Nordic Weltcups für die Olympischen Spiele in Turin...
Herzliche Gratulation!!!